29. März 2019

Vor einiger Zeit erzählte mir ein Freund eine Geschichte von einem Ehepaar, die schon fünfzig Jahre verheiratet waren. Der Mann wurde schwer krank und musste von der Frau viele Monate gepflegt werden. Der Mann – es war sein Onkel – war wohl schon immer sehr wortkarg gewesen. Als es nun mit ihm auf das Ende zuging, sagte er einmal zu seiner Frau: Ich danke dir. Ich liebe dich..
Die Tante sagte dann bei seiner Beerdigung zu meinem Freund: Warum hat er das nicht schon früher einmal gesagt? – Unsere Zeit ist begrenzt und wir dürfen die Gelegenheiten zum Danken nicht verpassen. Der graue Star des Alltags kann uns blind machen für die Dankbarkeit, die wir den Menschen an unserer Seite schulden

Über joachimheisel

Joachim Heisel, Dr.med. Ich stamme aus Trier, studierte Medizin, Psychologie, Philosophie und Theologie in Bonn, Köln und München. Ich lebe seit 1978 in München und bin dort als Internist und Psychotherapeut in eigener Praxis tätig. Vor einigen Jahren gründete ich den Arbeitskreis "Psyche und Gesellschaft" und halte neben meiner beruflichen Tätigkeit Vorträge und Seminare zu Fragen der persönlichen Lebensbewältigung und zu gesellschaftlich relevanten Themen aus christlich-anthropologischer Sicht. 2010 erschien mein Buch "Hoffnung im Alltag", Editon die Nische ISBN 978-3-9812932-2-7 (www.edition-die-nische.de).
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